Soja, wie gesund ist sie?

Sojabohne: Glycine hispida

Soja stammt urprünglich aus Ostasien und zählt zu den Hülsenfrüchten die bis zu 100cm groß wird. Soja wächs niemals wild.

Der Sojabohne fehlt Stärke und dabei hat sie einen hohen Gehalt an Eiweiß, Fett und Lezithin. Die fehlende Stärke ist der Hauptunterscheidet gegenüber anderer Hülsenfrüchte.

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Da Soja einen hohen Gehalt an Eiweiß enthält ist dieser für den Menschen ausreichend. Sojabohnen decken mit halben Becher täglich den Eiweiß, als hätte man einen hunderfünzig gr. Steak gegessen. Das Eiweiß der Sojabohne ist komplex und vollwertig. Es enthält essentielle Aminosäuren, die der Mensch benötigt, wie sie in Milch, Eiern oder auch Fisch enthalten sind. 

Da Soja KEIN Cholesterin enthält ist sie bis zu 99% durch die lebensnotwendigen ungesätigten Fettsäuren (Vit. F) verdaubar.
Isoflavone der Soja haben die Eigenschaft den LDL – Cholesterinspiegel zu senken, sehr vorteilhaft bei Frauen in den Wechseljahren. Isoflavone verstärken die Konzentration des guten Cholesterins (HDL) und helfen den schädlichen Cholesterins (LDL) herabzusenken. Deshalb ist die Sojabohne gut für das Herz, das es Blutgerinnsel verhindert und gegen Fettablagerungen in den Arterien.

Soja enthält KEINE schwerverdaulichen gesättigten Fettsäuren und wirkt -  im Gegensatz zu Fleisch – im Magen basisch und nicht säuerbildend. Daher sind Sojaprodukte eine gesunde Alternative zu Fleisch.

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Der Lezithingehalt (bis 2,5%) der Sojabohne gleich nach dem Ei (mit 3,7%) das lezithinreichste Nahrungsmittel. Lezithin ist für die richtige Nerven- und Gehirnfunktionen bedeutsam.

Der Hauptbestandteil vom rohem Sojalezithin sind die Phospholipiden (Phosphatide), und Lezithin (Phosphatidylcholin), Sojaöl, Phytosterole, Kohlenhydrate und Tocopherole.

Der Mineralstoffgehalt der Soja (bis 5%) ist sieben mal höher als bei Eiern und Fleisch, drei mal höher als beim Gemüse und Getreide. Zwei-mal höher als bei unseren einheimischen Hülsefrüchten. Besonders hohen Gehalt hat es an Kaliuem, Magnesium, Kalzium und Eisen. Ganz wichtig für den Stoffwechsel – es wirkt alkalisierend.

Der Kohlenhydratgehalt (bis 27%) besteht vorallem aus Zuckerstoffen (Arabin, Stachyose, Galaktan) die auch von ZUCKERKRANKEN verarbeitet werden, denn nur 5 -6% der Kohlenhydrate bilden Zucker.