Soja, wie gesund ist sie?
Sojabohne: Glycine hispida
Soja stammt urprünglich aus Ostasien und zählt zu den Hülsenfrüchten die bis zu 100cm groß wird. Soja wächs niemals wild.

Da Soja KEIN Cholesterin enthält ist sie bis zu 99% durch die lebensnotwendigen ungesätigten Fettsäuren (Vit. F) verdaubar.
Isoflavone der Soja haben die Eigenschaft den LDL – Cholesterinspiegel zu senken, sehr vorteilhaft bei Frauen in den Wechseljahren. Isoflavone verstärken die Konzentration des guten Cholesterins (HDL) und helfen den schädlichen Cholesterins (LDL) herabzusenken. Deshalb ist die Sojabohne gut für das Herz, das es Blutgerinnsel verhindert und gegen Fettablagerungen in den Arterien.
Soja enthält KEINE schwerverdaulichen gesättigten Fettsäuren und wirkt - im Gegensatz zu Fleisch – im Magen basisch und nicht säuerbildend. Daher sind Sojaprodukte eine gesunde Alternative zu Fleisch.

Der Lezithingehalt (bis 2,5%) der Sojabohne gleich nach dem Ei (mit 3,7%) das lezithinreichste Nahrungsmittel. Lezithin ist für die richtige Nerven- und Gehirnfunktionen bedeutsam.
Der Hauptbestandteil vom rohem Sojalezithin sind die Phospholipiden (Phosphatide), und Lezithin (Phosphatidylcholin), Sojaöl, Phytosterole, Kohlenhydrate und Tocopherole.
Der Mineralstoffgehalt der Soja (bis 5%) ist sieben mal höher als bei Eiern und Fleisch, drei mal höher als beim Gemüse und Getreide. Zwei-mal höher als bei unseren einheimischen Hülsefrüchten. Besonders hohen Gehalt hat es an Kaliuem, Magnesium, Kalzium und Eisen. Ganz wichtig für den Stoffwechsel – es wirkt alkalisierend.
Der Kohlenhydratgehalt (bis 27%) besteht vorallem aus Zuckerstoffen (Arabin, Stachyose, Galaktan) die auch von ZUCKERKRANKEN verarbeitet werden, denn nur 5 -6% der Kohlenhydrate bilden Zucker.
